Selbstzeugnisse der frühen Neuzeit
in der Herzog August Bibliothek

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  1. Reisebericht Graf Waldemar Christian zu Schleswig und Holstein
    Signatur
    Cod. Guelf. 11.17 Aug. 2°, 410r
    Entstehungszeit
    1643–1644
    Zusammenfassung
    In Sie-Form und in Tageseinträgen verfasster Bericht der Reise von Waldemar Christian zu Schleswig und Holstein nach Moskau.
  2. Geistliches Tagebuch Herzogin Sophie Elisabeth von Braunschweig und Lüneburg
    Signatur
    Cod. Guelf. 53 Noviss. 8°, 1r
    Entstehungszeit
    1650–1651
    Verfasser
    Herzogin Sophie Elisabeth von Braunschweig und Lüneburg
    Zusammenfassung
    In Ich-Form verfasste Gedanken zu moralischen, religiösen, die Seele, den Geist und Tugenden betreffende Themen. Die Verfasserin verarbeitet in Versform (meist 4 bis 10 Zeilen) alle Kapitel fast aller Bücher des alten und neuen Testamentes. Sie nimmt Bezug auf weitere Geschichten und Kapitel des Buches Daniel, wofür als Vorlagen die Titel mit den Signaturen: A: 230.16 Theol. (6) und A: 510.4 Theol. (7) gedient haben könnten. Außerdem rekurriert die Verfasserin auf antike Autoren und Kirchenväter. Anhand der Datierung, die die Verfasserin jedem einzelnen Eintrag beifügt, kann man erkennen, dass sie im Jahr 1650 täglich und im Jahr 1651 fast jeden Tag Einträge vorgenommen hat. Zu sehen ist außerdem, dass sie bei Reisen oder Ortsveränderungen zum Datum den passenden Ort notiert hat, beispielsweise nimmt sie das Buch mit auf eine Reise nach Norddeutschland im Juli 1650. Am Ende des Buches befindet sich ein Register, welches Auskunft über die Texte gibt, auf die sich die Verfasserin bezieht. Außerdem sind hier Melodien zu den einzelnen von der Verfasserin gedichteten Textstücken verzeichnet. Cod. Guelf. 53 Noviss. 8° gehört zu einer Reihe von geistlichen Tagebüchern (Cod. Guelf. 10 Noviss. 2°, Cod. Guelf. 10.1 Noviss. 2°, Cod. Guelf. 10.2 Noviss. 2°, Cod. Guelf. 53.1 Noviss. 8° und Cod. Guelf. 53.2 Noviss. 8°), die Sophie Elisabeth von Braunschweig-Lüneburg verfasst hat. Persönliche, selbstreferentielle Notizen befinden sich vor allem im Band Cod. Guelf. 53.1 Noviss. 8°.
  3. Reisetagebuch Wagener
    Signatur
    Cod. Guelf. 267.1 Extrav., 1r
    Entstehungszeit
    1652–1659
    Verfasser
    Wagener
    Zusammenfassung
    In Ich-From verfasstes Reisetagebuch eines Apothekers Wagener. Er reist in den Jahren 1652-1659, unter anderem ab dem 29.07.1658 mit Herzog Ferdinand Albrecht I. zu Braunschweig und Lüneburg, durch Deutschland und Europa. Auf dem Titelblatt gibt ein kurzes Inhaltsverzeichnis Auskunft über die Route: "Von Wolfenbüttel biß Frankfurt 36, von Frankfurt biß Straßburg 28, von Straßburg biß Basel 15, von Basel biß Lyon 36, von Lyon biß Roon 12, von Roon biß Orleans 71". Wagner beginnt seine Reise in Begleitung des Barbiergesellen Johann Bollen und startet mit einem Besuch in seiner Heimat Itzehoe, um sich dort "von den lieben Meinige" zu verabschieden. Er begleitet den Herzog ab Frankfurt aus, dieser beauftragt ihn, Abschriften von Gebäudeinschriften vorzunehmen (27v). Reiseziele sind unter anderem auch Bern, Lyon, Danzig, Königsberg. Er besichtigt die allgemeinen Sehenswürdigkeiten und auch Bibliotheken und Bücher wecken sein Interesse, so in der Bibliothek des Schloss vor Husum (Residenz des herzoglichen Hauses Schleswig-Holstein-Gottorf): "NB. Unter denen vornehmen Büchern war auch eine alte Bibell, die vor 300 Jahren gedruckt und eine von den ersten so in deutscher niedersächsischer Sprache versetzt" (eingehefteter Zettel zwischen 11v und 12r). Auch die Herzog August Bilbiothek wird beschrieben: 17r: "Alhier residiret der älteste und gelahrteste Fürst Augustus, Hertzog zu Braunschweig und Lüneburg, welcher alda eine so schöne Bibliotheca hat, dergleichen man nicht schöner, und größere Quantität von büchern in einer Bibliotheca in gantz Teutschland finden wird, maßen in allen Faculteten Bücher drinnen vorhanden auch dieses Jahr er noch vor 25000 Rthl. geschriebene auß Franckreich bekommen welche alle in Gülden Leder gebunden waren.". Das Tagebuch endet mitten auf der Seite. Eine ausfürhlichere inhaltliche Ausführung bei: Otto von Hahne: Erlebnisse des Apothekers Wagener auf seinen Wanderjahren und in Begleitung des Herzogs Ferdinand Albrechts I. zu Braunschweig und Lüneburg (1652-1659), in: Braunschweigisches Magazin 33 (1927), Sp. 81-94.
  4. Reisetagebuch Christian August von Schleswig-Holstein-Norburg
    Signatur
    Cod. Guelf. 257.3 Extrav., 1r
    Entstehungszeit
    1655–1685
    Verfasser
    Christian August von Schleswig-Holstein-Norburg
    Zusammenfassung
    Reisetagebücher über einen Zeitraum von 30 Jahren. Die Reisen führten den Verfasser unter anderem nach England, Italien, Österreich, in den Orient, nach Frankreich und Polen. Die Identität des Verfassers geht aus den genealogischen Angaben im Text hervor. Der Text ist in deutscher, Teile auch in französischer, englischer, italienischer und spanischer Sprache verfasst. Duktus und Tinte variieren, Wolf-Dieter Otte (Die neueren Handschriften der Gruppe Extravagantes, beschrieben von Wolf-Dieter Otte, Teil 3, 220.1 Extrav.-317 Extrav., Frankfurt a. M. 1993) vermutet, dass das vorliegende Reisetagebuch eine Abschrift aus unterwegs geführten Journalen sowie eine Reinschrift von Teilen aus Cod. Guelf. 221 Extrav. ist. Auf VI-XIV befindet sich ein Ortsregister in alphabetischer Reihenfolge.
  5. Reisetagebuch und Chronik Christian August von Schleswig-Holstein-Norburg
    Signatur
    Cod. Guelf. 221 Extrav., 1r
    Entstehungszeit
    1664–1669
    Verfasser
    Christian August von Schleswig-Holstein-Norburg
    Zusammenfassung
    Reisetagebuch (1r-106v) und kleine Chronik zu Braunschweig (107r-117r) mit Geburten und Todesfällen. Die beschriebenen Reisen führten den Verfasser Christian August von Schleswig-Holstein-Norburg z.B. nach Nord- u. Westeuropa (Fürstlicher Hof und Kaiser in Wien) und in die Türkei. Er beschreibt und vergleicht das Essen und das Beten sowie die Bibel und den Koran. Außerdem erläutert er den Islam und den Sabbat. Er zeichnet und beschreibt Kleidung (37r, 71r, 80v), Tiere (33r) und Architektur (73r, 76r). Der Text ist meist in Wir-Form, teils in Ich-Form verfasst.
  6. Schreibkalender 1672 eines unbekannten Verfassers
    Signatur
    Cod. Guelf. 15. Noviss. 12°, 1r
    Entstehungszeit
    1672–1718
    Zusammenfassung
    Tagebuchartige Notizen im Schreibkalender des Jahres 1672. Die Notizen beziehen sich jedoch auf einen weitaus größer gefassten Zeitraum von 1452 bis mindestens 1718 und sind auch nicht im jeweils richtigen Monat oder Tag verzeichnet, sondern ungeordnet und nicht chronologisch. Die Notizen sind in Ich-Form, sehr selten in Er-Form, verfasst. Inhaltlich ist eine Vielzahl an Ereignissen verzeichnet: Besuche, Reisen, Feuer und Naturkatastrophen, Tode, Geburten und Hochzeiten uvm. Orte, die im Text genannt werden, sind vor allem Liegnitz, Breslau und Brieg. Die Einträge beziehen sich inhaltlich auf den Hof und das Herzogtum Brieg.
  7. Reisetagebuch eines unbekannten Verfassers
    Signatur
    Cod. Guelf. 127.1 Extrav., 1r
    Entstehungszeit
    Ende 17. Jhd.
    Zusammenfassung
    Tagebuch einer Reise in Rom von 1679 bis 1679. Am Anfang des Textes befindet sich die Notiz "Nicolas de Tolentin". Das Tagebuch ist in 13 einzeln vermerkte Tageswanderungen mit Beschreibungen der entsprechenden Sehenswürdigkeiten gegliedert. Die erste Tagestour trägt das Datum 29.06.1679. Die anderen 12 Wanderungen sind nicht datiert. Als Ergänzung befinden sich einige Tabellen und Aufzählungen im Text: "Table" (48v) mit der Aufzählung der Ziele und Orte der Reise; "Des Maisons Nobles de Romes Vrini" (50r-64v), eine Erläuterung verschiedener Adelsgeschlechter; "Table des familles de Rome" (65r); "De Tribunaux de Rome" (66r-71r); "Antiquites Romaines" (72r-79v) und "Lista Animarum 1679 - Romae" (80r).
  8. Reisebericht Lorenz Hertel
    Signatur
    Cod. Guelf. 239.13 Extrav., 2r
    Entstehungszeit
    Ende 17. Jhd.
    Verfasser
    Lorenz Hertel
    Zusammenfassung
    Reisenotizen, -vorbereitungen und -rechnungen. Auf 2r-5r autographe Notizen ("Pro Memoria") Hertels zu Reisevorbereitungen. Weitere Notizen zu einer Reise Lorenz Hertels von Wolfenbüttel nach Dänemark und Schweden vom 16.07.1697 bis 20.02.1698 wurden teils autograph, teils von einem unbekannten Schreiber notiert. Es geht hauptsächlich um die Reiserouten und Kosten.
  9. Reisetagebuch Leonhard Baudis d. J.
    Signatur
    Cod. Guelf. 289.1 Extrav., 1
    Entstehungszeit
    1680–1681
    Verfasser
    Leonhard Baudis
    Zusammenfassung
    In Wir-Form verfasstes Diarium einer Reise von Leonhard Baudis als Begleiter von Hans Adolf Dieskau durch Europa; Leipzig, Straßburg, Genf, Köln, Lyon, Bordeaux, Paris. Weitere Reisegefährten werden auf 1r genannt: "Reise von Leipzig nach Straßburg mit Messieur de Quizau", "Cunone Harttwig von Quitzow, Mons. von Rex und Mons. von Helmersen". Auf Seite 1r außerdem die Notiz: "A Jove Principium, Cum Jove Finis erit!". Unter dem Titel ist verzeichnet: "Leonhardi Baudini coeptuum mense Majo, Anno 1680" (Leonhard Baudis Anfang des Monats Mai, des Jahres 1680). 266r-270v leer, auf 271r-274v Nachträge zum Diarium von 1681, teilweise auf dem Kopf stehend verzeichnet. Auf 275r-349r "Specificaion aller Einnahmen und Außgaben..."; Aufstellung der Reisekosten und Einnahmen während der Reise, beide Rechnungen sind vom 03.06.1681. Auf dem Spiegel hinten die Notiz: "In Paris".
  10. Reisetagebuch Herzog Ludwig Rudolf von Braunschweig-Wolfenbüttel
    Signatur
    Cod. Guelf. 89 Blank., 90r
    Entstehungszeit
    1689–1689
    Verfasser
    Herzog Ludwig Rudolf von Braunschweig-Wolfenbüttel
    Zusammenfassung
    Tagebuch der Reise von Ludwig Rudolf von Braunschweig-Wolfenbüttel nach Dänemark und Schweden im Jahr 1689. Auf 1r: "Dänische und Schwedische reyse so von mir getahn worden in dem Jahre 1689 angefangen den 09. Jan. meineß alters 18 Jahre." Zuerst beschreibt er die Reisegesellschaft, die aus sechs Personen besteht: Mr. Imhoff (Hofmeister), Mr. Jettebrock (Volontär), Mr. Böhm [...]. (Sekretär), Carl Friderich (Kammerdiener), von Campen (Page), Heinrich ("Laguri"). Die erste Etappe endet in Braunschweig. Es geht weiter über Hamburg, Kiel, Flensburg, Nieborg bis Kopenhagen, wo sie am 26.01.1689 ankommen. Am 13.02. erfolgt die erste Audienz beim schwedischen König in Stockholm. Dem Tagebuch ist eine tabellarische Übersicht der schwedischen Truppen beigeheftet.
  11. Reisebericht eines unbekannten Verfassersn
    Signatur
    Cod. Guelf. 62.3.B Extrav., 82r
    Entstehungszeit
    1697–1697
    Zusammenfassung
    Reisebericht und Zeichnungen eines Reisenden in Schweden über Sehenswürdikeiten wie Kirchen, Bücher und Gebäude.
  12. Reisetagebuch Herzogin Christine Luise zu Braunschweig-Lüneburg
    Signatur
    Cod. Guelf. 211.1 Extrav., I
    Entstehungszeit
    1698–1699
    Verfasser
    Herzogin Christine Luise zu Braunschweig-Lüneburg
    Zusammenfassung
    In Ich- und Wir-From verfasstes Reisetagebuch. Im Text sind Reisen, Besuche, Gegenbesuche, Mahlzeiten mit der Familie, Visiten, Krankheiten und tägliche Verrichtungen verzeichnet. Es besteht aus täglichen Einträgen. Der Text bricht ohne explizites Ende mitten im Satz ab. Er weist verschiedene Schreiber auf, Wolf-Dieter Otte (Wolf-Dieter Otte: Die neueren Handschriften der Gruppe Extravagantes, Teil 2, Frankfurt a. M. 1987) vermutet, dass das Tagebuch ab 8r (9r) autograph ist, hier findet ein Handschriftenwechsel statt.
  13. Reisetagebuch Pierre Louis Moreau de Maupertuis (?)
    Signatur
    Cod. Guelf. 132.6.a Extrav., 1
    Entstehungszeit
    18. Jhd.
    Verfasser
    Pierre Louis Moreau de Maupertuis
    Zusammenfassung
    Das Reisetagebuch behandelt die im königlichen Auftrag von Pierre Louis Moreau de Maupertuis durchgeführte Expedition nach Lappland in den Jahren 1736/37. Ob es sich um das von Pierre Louis Moreau de Maupertuis autograph verfasste Exemplar handelt, kann nicht abschließend festgestellt werden. Das Schriftbild ist sehr klar, da es keine Entstehungsvarianten gibt, vermutlich handelt es sich daher um eine Reinschrift oder Abschrift, Seiten 181-185 sind leer. Es sind verschiedene Vorlagen hierfür denkbar: Maupertuis, Pierre Louis Moreau de: The figure of the earth, determined from observations made by order of the French King, at the polar circle, London 1738; Outhier, Par M.: Journal D'Un Voyage Au Nord. En 1736/37, Enrichi de figures en taille-douce, Amsterdam 1746.
  14. Reisebericht Ernst Theodor Lange
    Signatur
    Cod. Guelf. 139.4 Extrav., 1
    Entstehungszeit
    18. Jhd.
    Verfasser
    Ernst Theodor Lange
    Zusammenfassung
    Reisebericht in Briefform, Wolf-Dieter Otte (Wolf-Dieter Otte: Die neueren Handschriften der Gruppe Extravagantes, Teil 2, Frankfurt am Main 1987) vermutet, dass Ernst Theodor Langer der Verfasser ist. Dieser war Bibliothekar in Wolfenbüttel und bis zum Jahr 1771 in der Schweiz. Die Briefe sind an "A. M. T." adressiert. Die Reise führt durch die Schweiz. Der Text besteht aus elf Briefen. Jeder beginnt mit der Brief-Nummer, einer kurzen inhaltlichen Überschrift und der Anrede des Empfängers. Von der gleichen Hand ist ein Zettel eingelegt, der ein Itinerar einer Reise mit anderem Datum enthält. Im Text wird das Jahr 1700 erwähnt, dieser wird also um dieses Jahr entstanden sein. Eine genaue Datierung fehlt jedoch.
  15. Reisetagebuch Herzog Anton Ulrichs II.
    Signatur
    Cod. Guelf. 161.1 Extrav., 1r
    Entstehungszeit
    1. Hälfte 18. Jhd.
    Verfasser
    Ernst Leopold Bachmann
    Zusammenfassung
    In Sie-Form verfasstes Reisetagebuch der Reise Herzog Anton Ulrichs II. von Hamburg nach St. Petersburg. Der Verfasser ist vermutlich Ernst Leopold Bachmann, denn ein Eintrag auf 24v lautet: "Ernst Leopold Bachmann den 26. May 1733". Die Einträge verzeichnen Orte, Personen, Wetter sowie Reisebedingungen und die zurückgelegten Meilen. Laut Tagebuch wurden z.B. innerhalb von 47 Std. 30 Meilen am Stück zurück gelegt und insgesamt 297 Meilen für die gesamte Reise.
  16. Reisetagebuch Herzogin Elisabeth Christine von Braunschweig
    Signatur
    Cod. Guelf. 86.15 Extrav., 1r
    Entstehungszeit
    1. Hälfte 18. Jhd.
    Zusammenfassung
    Tagebuch einer Reise von Herzogin Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel von Wien nach Barcelona in den Jahren 1707-1708, in Sie-Form verfasst. Laut einer Notiz auf 37v wurde das Reisetagebuch während der Reise verfasst, damit Teile davon schnellstmöglich an den König versendet werden konnten. Der letzte Satz des Tagebuches wurde in Ich-Form (Das Ich ist hier der Schreiber) verfasst, 62r: "Den 7ten October habe mich mit einer Königl: Expedition an den Kayserl: Hoff auf ein Königl. Pinco embarqviren müßen." Die Einträge sind nach Tagen sortiert und jeweils mit Datum versehen. Erwähnung findet unter anderem der Empfang beim Kaiser. Es werden die Reisebedingungen wie z.B. das Wetter beschrieben.
  17. Reisebericht Herzog Ferdinand Albrecht
    Signatur
    Cod. Guelf. 30.2 Extrav., 76r
    Entstehungszeit
    18. Jhd.
    Zusammenfassung
    Von einem unbekannten Schreiber in Sie-Form verfasster Reisebericht. Dieser beschreibt die Reise von Ferdinand Albrecht zu Braunschweig-Lüneburg von Wolfenbüttel nach Komorn und zurück. Hauptsächlich werden die Reisebedingungen, wie Wetter, Reiseroute, Reisemittel, beschrieben. Mit der im Titel genannten "Installation" kann die Statthalterschaft Ferdinand Albrechts der Festung Komorn gemeint sein.
  18. Reisebericht Herzog Ferdinand Albrecht II. von Braunschweig und Bevern
    Signatur
    Cod. Guelf. 30.7 Extrav., 1r
    Entstehungszeit
    18. Jhd.
    Zusammenfassung
    Bericht einer Reise im Jahr 1730 von Herzog Ferdinand Albrecht II. von Braunschweig und seinem Sohn Karl von Blankenburg über Magdeburg nach Berlin. Von verschiedenen Schreibern der königl. Preuß. Maj., verfasst in der Sie-Form. In Berlin wurde die Verlobung Karls mit Philippine Charlotte von Preussen gefeiert. Ebenfalls wurde an der Heerschau Kfst. Friedrich Augusts I. von Sachsen bei Zeithain teilgenommen, welches heute unter dem Begriff "Zeithainer Lustlager" bekannt ist. Dem Text sind Beilagen angefügt, die Auskunft über die Aufmärsche und Gefechtsübungen der sächsischen Truppen vom 01.06.-23.06.1730 geben. Auf 20r befindet sich die Liste "Derer in dem königlich Polnisch und Churfürstl. Sächsischen Campement bey Radewitz befindlichen Trouppen." Ebenso die Liste der "Cavallerie" und "Infanterie".
  19. Reisetagebuch Herzog Heinrich Ferdinand und Herzog Ernst Ferdinand von Braunschweig und Lüneburg
    Signatur
    Cod. Guelf. 149.14 Extrav., 1r
    Entstehungszeit
    1701–1702
    Verfasser
    Herzog Heinrich Ferdinand von Braunschweig und Lüneburg
    Zusammenfassung
    Reisetagebuch der Brüder Heinrich Ferdinand und Ernst Ferdinand von Braunschweig und Lüneburg. Die Reise führt durch die Schweiz, Italien, Spanien, Frankreich und die Niederlande. Der Vermerk "Henrich ferdinand [...]. Anno 1701." auf 1r deutet auf Heinrich Ferdiand als Autor/ Verfasser des Textes hin. Dieser vermerkt, dass die Reise inkognito erfolgte. Das erste Ziel der Reise war Kassel mit Wasserkunst und Lusthaus. Das Reisetagebuch endet mit dem Satz: "Soli deo sit gloria". Es ist ein Register (Itinerar) auf den Seiten 165-169 angefügt, welches in alphabetischer Reihenfolge die bereisten Städte und Dörfer enthält. Teilweise ist der Text mit Meilenangaben oder der Dauer der Aufenthalte versehen, in Venedig verweilen die Brüder z.B. drei Wochen.
  20. Reisetagebuch Herzog Heinrich Ferdinand und Herzog Ernst Ferdinand von Braunschweig und Lüneburg
    Signatur
    Cod. Guelf. 256.1 Extrav., 1r
    Entstehungszeit
    1701–1702
    Verfasser
    Herzog Heinrich Ferdinand von Braunschweig und Lüneburg
    Zusammenfassung
    Reisetagebuch der Brüder Heinrich Ferdinand und Ernst Ferdinand von Braunschweig und Lüneburg, von einem unbekannten Schreiber. In Ich- und Wir-Form verfasst. Teilweise lateinische Abschriften von z.B. Gebäuden. Das Original zu dieser Abschrift, verfasst von Heinrich Ferdinand von Braunschweig und Lüneburg: Cod. Guelf. 149.14 Extrav.. Auf 195r-200v befindet sich ein Register der besuchten Städte und Dörfer in alphabetischer Reihenfolge.
  21. Persönliche Notizen Herzog Ludwig Rudolf von Braunschweig-Wolfenbüttel
    Signatur
    Cod. Guelf. 286.a Blank., 1
    Entstehungszeit
    1707
    Verfasser
    Herzog Ludwig Rudolf von Braunschweig und Wolfenbüttel
    Zusammenfassung
    Bei dem Text von Ludwig Rudolf handelt es sich um persönliche Notizen, ähnlich einem Tagebuch. Die Themen sind thematisch sortiert, nicht chronologisch, sie werden im "Index" (Seite 362-363) vorgestellt: "N: 1. Geistliche Verrichtungen. pag; 1. N: 2. Hochzeiten - pag: 13. N: 3. Kindtauffen pag: 21. N: 4. Begräbnißen pag: 27. N: 5. Festins, Messen und Allerhand Festivitaeten. pag: 33. N: 6. Fremde. pag: 95. N: 7. Kranckheiten, Absterben und Gebuhrten. pag: 111. N: 8 Militair Sachen pag: 119. N: 9. Etats-Sachen. pag: 135. N: 10. Veränderungen bei Hoffe und der Milid. pag: 159. N: 11. Reißen. 179. N: 12. Verehrungen und verschenckungen pag: 183. N: 13. Bons mots. pag: 203. N: 14. Gewinst und Verlust, wie auch Einkünfte und Außgaben. pag: 221. N: 15. garten-Sachen. pag: 223. N: 16. forst-Sachen pag: 267. pag: 363: N: 17. Visiten. pag: 281. N: 18. jagdten. pag: 301. N: varia pag: 307. N: 20. Conpthurey-Sachen pag: 311. N: 21. brieffe Empfahug und Absendung pag: 315. N: 22. Anfang. pag: 352. N: 23. Zweyter Anfang. pag: 284. N: 24. dritter Anfang. pag: 340. N: 25. vierter Anfang. pag: 344." Seite 203 ist leer und Seite 223 fehlt gänzlich. Textbeispiel (Zitat einer Reisebeschreibung, p. 176-177): "den 20. Febr.: Seindt wir zusammen nach Braunschweich gereißt, woselbst wir biß Montags verbleiben müßen, weil wir keine pferde zu Peine bekommen können. [...] Suite bestandt, auß Nachfolgende; Meine Gemahlin; meine beyden Töchter; der hoffmeisterin; zwey Fräuleins und zwey Cavallirs; 3 Pagen; 7 Mägden; 2 Cammerdiners; 8 [?]; und eine [?] und ein Reitknecht. Hr. Kramm, weil fr. kranck, konnte nicht mit; sondern Mr. Kireck ging vor Sie stelle mit. Ich habe auf dieser reise von Braunschweich auß; 16 Eigene Pferde, und 24. Person [...] vor 6. wagen gehabt. So alle vor mein geldt.". Insgesamt 187 beschriebene Seiten.
  22. Tagebuch Herzog Ludwig Rudolf von Braunschweig-Wolfenbüttel 1712-1724
    Signatur
    Cod. Guelf. 286 Blank., 1
    Entstehungszeit
    1712–1724
    Verfasser
    Herzog Ludwig Rudolf von Braunschweig-Wolfenbüttel
    Zusammenfassung
    Tagebuchartige Notizen oder Lektüretagebuch in Ich-Form verfasst. Ludwig Rudolf von Braunschweig-Wolfenbüttel verzeichnet hauptsächlich tagweise (mit Datum) seine absolvierte Lektüre. Erwähnung finden auch wenige Reisen (S. 62-76) sowie Ausflüge der Jahre 1712 bis 1724. Insgesamt 103 beschriebene Seiten.
  23. Reisebericht und -zeichnungen Johannes Andreas Thomas
    Signatur
    Cod. Guelf. 202.a Blank., 1r
    Entstehungszeit
    1720
    Verfasser
    Johannes Andreas Thomas
    Zusammenfassung
    Reisezeichnungen 1720. Auf Blatt 2 eine Vorrede: "Nebst dieser meiner Reisebeschreibung womitt ich daß 1721te Jahr beschloßen wolle derallerhöchste beyderseitz Durchl: Durchl: Noch viele Neue jahre Erleben laßen, und bey beständiger Gesundheit Erhalten, daß Sie Ihre Jahre Einbringen in steten hohen woll Ergeben, solches nun wird gewünschet und Erbeten, Von einem unterthänigen getreuen Servo Johanne Andrea Thomasio Bestalten Pictore Aulico."; Auf jeder Rectoseite eine seitengroße Federzeichnung mit Unterschrift, teilweise in Ich-Form verfasst: 1. "Erfurt mit Dom, Jesuiter Kirche, St. Petri Kirche, K. Mar. Magdalen., Kirche St. Stefani Herr Graff v. Böneburg. Wie ich zu Erfurt im Posthause steh und ebe[n] der Stadthalter Herr Graff von Böneburg mit seinem Gefolge und der Bereiter voran übers Marckt passiren."; 2. "Wie man zu Weissen See den Postmeister bey den The Thobak rauchen siehet unden rauch zum küchen fenster hinnauß bläst und die frau unß allerley historien er zehlt."; 3. "Wie ich mitt meinen Gefehrten zu Bamberg ankam, welches ist eines von den vier ReichsDörfern, weil wir nun sobald keine Pferde haetten, wolte ich gerne dem Dom besehen bin auch darin gewisfart und von zween Jesuiten herrumb geführet worden. Benedictiner Kloster, St. gangolof, St. Jacob, St. Stephan, neue Kirche, Der Dom St. Petri, Die Burg zu Bamberg."; 4. "Wie zwey meilen vom Bamberg im Posthauße ein armer Mensch sich aufand, so 30 Jahr auf vieren nemlich auff Händen und Füßen gehen müßen."; 5. "Wie zu Nürnberg in der Lieben frauen Kirche am ersten Heil: Pfingst tage eine Valet Predigt gehalten wurde von einem Prediger so über 20 Jahr blind gewesen."; 6. "Wie zu Waßermumme[...] man ein wenig stille hält und Mund portionieren und der wirth mich fur einen Doctor hält, und fleißig auf wartet."; [...]; 31. "In der Näh und auch von weitem Kan ich meinen feind bestreiten" [Pictura des Emblems: Stachelschwein und Hund kämpfen]. Die Beschreibung enthält Zwischenüberschriften: "Continuatio Der Schwäbischen Reise Beschreibung Dritter theil." (6v); "Continuatio Der Schwabischen reise Beschreibung vierter Theil." (12v); "Continuatio Der Schwabischen Reise Beschreibung 5ter Theil." (18v); "Continuatio Der Schwabischen Reise Beschreibung 6ter Theil." (24v); "Ende Der Schwäbischen Reise= Beschreibung" (30v).
  24. Reisetagebuch Herzog Ferdinand Albrecht II. von Braunschweig
    Signatur
    Cod. Guelf. 135.6 Extrav, 1
    Entstehungszeit
    Mitte 18. Jhd.
    Verfasser
    Herzog Ferdinand Albrecht II. von Braunschweig
    Zusammenfassung
    In Uns-Form und teilweise Ich-Form verfasstes Reisetagebuch. Zusammen mit Herzog Ferdinand Albrecht reiste der Hofmeister "von Walter" und der Kammerjunker "Mr. de Geist". Ferdinand Albrecht trifft während der Reise nach Frankreich Mutter und Schwester.
  25. Autobiographie Christoph Woltereck
    Signatur
    Cod. Guelf. 258.12 Extrav., 1r
    Entstehungszeit
    1729–1730
    Verfasser
    Christoph Woltereck
    Zusammenfassung
    In Ich-Form verfasste Autobiographie von Christoph Woltereck. Der Lebensverlauf wird von der Geburt an beschrieben sowie durch genealogische Ausführungen ergänzt. Aber nicht nur Daten und Personen werden genannt, sondern auch besondere Ereignisse und Gedanken, wie z.B. Reisen oder ein Unfall in seiner Jugend, bei dem er fast ertrunken wäre.
  26. Reisetagebuch Markgraf Christian Ernst von Brandenburg-Bayreuth
    Signatur
    Cod. Guelf. 70.10 Extrav., 1r
    Entstehungszeit
    1733
    Verfasser
    Johann Friedrich Schweser
    Zusammenfassung
    Tagebuch der Reise von Christian Ernst von Brandenburg nach Dresden, wo er und seine Cousine Erdmuthe Sophie von Sachsen am 29. Oktober 1662 heirateten. Verfasst vermutlich von Johann Friedrich Schweser in Sie-Form, der am Ende des Textes unter dem Titel "Erinnerungen" notiert, dass es sich um einen "glaubwürige[n] und gründliche[n] bericht" handele. Der Text ist in Tageseinträge gegliedert und berichtet von der Reise und anderen adeligen Personen, die der Herzog unterwegs traf.
  27. Reisetagebuch John Castle
    Signatur
    Cod. Guelf. 17.5 Extrav., 1
    Entstehungszeit
    1737–1741
    Verfasser
    John Castle
    Zusammenfassung
    Tagebuch von John Castle, in Ich-Form verfasst. Es berichtet über eine orenburgische Expedition zu den Kirgisen in den Jahren 1736-1737. Ob diese Kopie des originalen Reisetagebuches durch John Castle oder einen unbekannten Schreiber erfolgte, kann nicht sicher entschieden werden. John Castle war ein englischer Maler. Dem Haupttext geht eine Widmungsschrift des Jahres 1741 (aus St. Petersburg) an Iwan VI. voran, in dem der Verfasser sich einerseits über die nicht erfolgte Vergütung seiner sehr gefährlichen Reise beschwert und andererseits mehrfach betont, dass das Tagebuch eine "unverfälschte Beschreibung" und "naturellement" sei. Außerdem beschreibt der Verfasser, dass dieses Exemplar eine Kopie des Originales sei, welches in der Kanzlei zu Orenburg aufbewahrt würde, heute vermutlich im Staatsarchiv Wolfenbüttel unter der Signatur 1 Alt 6 Nr. 213. Die Tuschzeichnungen seien daher frei von Hand gemalt, ohne besondere Pinsel. Der Verfasser beschreibt weiter, dass er die Kopie sehr genau abgefasst habe und inhaltlich noch drei Aspekte hinzugefügt hat. Diese drei "Abteilungen" beschreiben das Land (80r-87v), die Einwohner (88r-102v) und die Regierung (103r-106v). Das Tagebuch enthält ein sehr ausführliches Register ("Register Derer vornehmsten Materien dieses Buches", 107-121), in dem Stichpunkte nach dem folgenden Schema erläutert werden z.B.: "Wissenschaften, haben die Kirgisen gar keine. pag: 163 und sind darinnen ebenso tumm, wie ihr Vieh. pag: 164" und "Gehör, haben die Kirgisen weit besser als wir Europaer. pag: 145.".
  28. Reisebericht Herzog Friedrich Franz von Braunschweig-Lüneburg
    Signatur
    Cod. Guelf. 132.6 Extrav., 1r
    Entstehungszeit
    2. Hälfte 18. Jhd.
    Verfasser
    von Bärenfels
    Zusammenfassung
    Reisebericht des Herzogs Friedrich Franz von Braunschweig, die Reise führte von Berlin über Braunschweig nach Kopenhagen in der Zeit vom 21. September bis 24. Dezember 1753. Die Beschreibungen von Übungen und der Organisation des Militärs bilden einen Berichtsschwerpunkt. Ein Verfasser wird nicht explizit genannt, Joachim Rees vermutet aufgrund textinterner Hinweise, dass es der Mitreisende Adjutant von Bärenfels sei. Berichtet wird in der Er-Form. Der Text ist durch Überschriften mit Zeit- und Ortsangaben unterteilt. Rückreise vom 04.12.1753 aus Kopenhagen bis Ankunft in Potsdam am 24.12.1753. Itinerar: Berlin, Wustermark, Brandenburg, Ziesar, Hohenziatz, Magdeburg, Helmstedt, Braunschweig, Groß Oesingen, Suderburg, Ebstorf, Lüneburg, Hamburg, Elmshorn, Itzehoe, Remmels, Rendsburg, Schleswig, Flensburg, Arosund, Assens, Odense, Nyborg, Großer Belt, Korsor, Slagelse, Ringsted, Roskilde, Kopenhagen, Roskilde, Ringsted, Soro, Slagelse, Großer Belt, Nyborg, Odense, Middelfart, Kolding, Haderslev, Flensburg, Schleswig, Gottorf, Rendsburg, Remmels, Hamburg, Hoopte, Lüneburg, Ebstorf, Suderburg, Groß Oesingen, Gamsen, Rötgesbüttel, Braunschweig, Königslutter, Helmstedt, Magdeburg, Hohenziatz, Ziesar, Brandenburg, Potsdam.
  29. Reisetagebuch Herzog Friedrich Franz von Braunschweig-Lüneburg
    Signatur
    Cod. Guelf. 102.1 Extrav., 1r
    Entstehungszeit
    1753–1753
    Zusammenfassung
    Reisetagebuch des Herzogs Friedrich Franz von Braunschweig. Er reiste von Berlin nach Kopenhagen in der Zeit vom 03. bis 24. Juni 1753. Das Tagebuch bricht während des Aufenthaltes in Kopenhagen ab. Ein Grund für die Reise ist die Teilnahme des damaligen Prinzen Friedrich Franz von Braunschweig an den Manövern des dänischen Militärs. Berichtsschwerpunkt ist das dänische Militär mit Infanterie und Kavallerie. Auf 6v befindet sich mit der Überschrift "Ordre de Bataille" eine schematische Aufstellung des Korps. Ein Verfasser wird nicht explizit genannt. Joachim Rees vermutet aufgrund textinterner Hinweise, dass es der Mitreisende Adjutant von Bärenfels ist. Berichtet wird in der Er-Form. Der Text ist durch Überschriften mit Zeit- und Ortsangaben unterteilt. Itinerar: Königsberg, Freienwalde, Berlin, Bötzow, Fehrbellin, Kyritz, Perleberg, Boizenburg, Escheburg, Hamburg, Elmshorn, Itzehoe, Rendsburg, Schleswig, Flensburg, Arosund, Assens, Odense, Nyborg, Korsor, Slagelse, Ringsted, Roskilde, Kopenhagen.
  30. Reisetagebuch Pierre Jean Grosley
    Signatur
    Cod. Guelf. 130.16 Extrav., 1
    Entstehungszeit
    01.10.1770-05.12.1770
    Verfasser
    Pierre Jean Grosley
    Zusammenfassung
    Tagebuch einer Reise von Lausanne nach London im Jahr 1770, unter anderem durch Deutschland (Darmstadt, Frankfurt a. M., Kassel, Gießen, Marburg, Libenau, Hamburg) sowie nach Rotterdam. Im Text befinden sich Abschnitte mit lyrischem Charakter sowie Beschreibungen von Musikstücken und Opern. Nach dem Titelblatt folgt eine "Preface" über drei Seiten und der Abschnitt "Avertissement du Libraire". Am Text befinden sich Fußnoten, diese und die Vorrede deuten darauf hin, dass es sich um eine Abschrift handeln könnte, so vermutet es auch Wolf-Dieter Otte (Wolf-Dieter Otte: Die neueren Handschriften der Gruppe Extravagantes, Teil 2, Frankfurt am Main 1987). Das identische Layout der Fußnoten weist der Titel "Nouveaux Mémoires ou observations sur l'Italie et sur les Italiens, Londres, 1764, 3 vol.– Londres, Lausanne, 1770, 3 vol." auf, der von Pierre Jean Grosley verfasst wurde.